DFAB

DFAB / AFAB / FAAB: Die Abkürzung DFAB steht für designated female at birth, AFAB für assigned female at birth, und FAAB female assigned at birth. Die drei Begriffe sind verschiedene Varianten von ‚bei Geburt dem weiblichen Geschlecht zugewiesen‘. Inter*Trans*– und nonbinary Personen, die bei ihrer Geburt dem weiblichen Geschlecht zugewiesen wurden, verwenden diese Bezeichnung. Es geht ihnen dabei darum auszudrücken, dass sie bei der Geburt einem Geschlecht zugewiesen wurden, mit dem sie sich nicht oder nur teilweise identifizieren können.

DMAB

DMAB / AMAB / MAAB: Die Abkürzung DMAB steht für designated male at birth, AMAB für assigned male at birth, und MAAB male assigned at birth. Die drei Begriffe sind verschiedene Varianten von ‚bei Geburt dem männlichen Geschlecht zugewiesen‘. Inter*Trans*– und nonbinary Personen, die bei ihrer Geburt dem männlichen Geschlecht zugewiesen wurden, verwenden diese Bezeichnung. Es geht ihnen dabei darum auszudrücken, dass sie bei der Geburt einem Geschlecht zugewiesen wurden, mit dem sie sich nicht oder nur teilweise identifizieren können.

Dysphorie

Dysphorie, dysphorisch / Dysphoria, dysphoric: Dysphorie empfinden vor allem nonbinary und Trans*Menschen. Dysphorie ist ein Gefühl von körperlichem oder sozialem Unwohlsein. Manche nichtbinären oder Trans*Personen empfinden Dysphorie, wenn ihre Umwelt sie in einem falschen Geschlecht wahrnimmt (oder wenn ihre eigenen Vorstellungen von ihrem Geschlecht nicht zu ihrem eigenen Aussehen, Verhalten und Sein passen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass diese eigene Unzufriedenheit auch mit dem Druck und den Erwartungen der Gesellschaft zu tun hat.) Viele Trans*Personen und manche nonbinary Personen ergreifen daher Maßnahmen wie Hormontherapien und/oder Operationen, um ihre Körper dieser Wahrnehmung anzupassen.

Femmeromantik

Femmeromantisch, Gyneromantisch / Femmeromantic, Gyneromantic: Femmeromantisch bezeichnet die romantische Anziehung einer Person zu Frauen* oder nichtbinären Menschen, die sich weiblich präsentieren oder in jeglicher Form weiblich zugehörig fühlen. Diese Art, eine romantische Orientierung auszudrücken, ist beispielsweise für nichtbinäre Menschen eine gute Alternative, weil sie, anders als beispielsweise ‚homosexuell‘, nichts über das Geschlecht eines Menschen aussagt.

Genderqueer

Genderqueer: Genderqueer ist ein Überbegriff für Menschen, die nicht in die Norm der Geschlechterbinarität passen. Es kann aber auch eine Geschlechtsidentität für Menschen sein, die sich sowohl als Frau und Mann (gleichzeitig oder abwechselnd) oder weder als Frau noch als Mann identifizieren. Es gibt also keine absolute Abgrenzung zum Begriff ‚genderfluid‘.

Gendervariant

Gendervariant, gender nonconforming: Eine Person, die sich als ‚gender nonconforming‘ oder ‚gendervariant‘ identifiziert, hat eine Geschlechtsidentität, die nicht mit dem Geschlecht übereinstimmt, dem x bei der Geburt zugewiesen wurde. Im Gegensatz zu trans* geht es dabei aber mehr um die grundsätzliche Ablehnung der gesellschaftlichen binären Norm in Bezug auf Geschlecht.