Kummerkastenantwort 2.987: Ich bin doch nicht trans maskulin, sondern nicht-binär.

Hallo erstmal!
Uff… Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll! Ich habe einfach sehr großen Stress mit meinem Geschlecht gerade. Ich bin trans ftm, dachte ich. Ich habe mich vor meiner Therapeutin geoutet und wenn ich ehrlich bin…Es fühlte sich schrecklich an! Nach meinem outing habe ich auch gemerkt das ich nicht wirklich trans ftm bin. Allerdings sieht es so aus als wenn meine Therapeutin Nicht-binäre Geschlechter nicht akzeptiert und ich kann mich nicht mehr wirklich gegenüber von ihr öffnen. Auch in meinem Umfeld gibt es nur zwei Menschen von denen ich weiß, dass sie nicht transphobisch sind.(Das sind zwei Freundinnen von mir) Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll… Hat irgendjemand Tipps?

Hallo!

Den wichtigsten Tip, den ich dir geben kann, ist dass du dich nur outen solltest, wenn du dich damit wohl und sicher fühlst. Wenn dich dein Umfeld nicht akzeptiert, und du damit Diskriminierung oder Gewalt riskierst, musst du vorsichtig sein und auf dich aufpassen. Das heißt aber nicht, dass du dich nicht jenen Menschen anvertrauen kannst, die dich unterstützen.

Besonders in Therapie solltest du dich aber deiner*m Thereput*in anvertrauen können. Wenn sich deine derzeitige Therapeutin nicht auf dich einlassen will, kann sie dir auch nicht helfen. Wenn du die Möglichkeit hast, empfehle ich dir, zu eine*n queer- und vor allem nichtbinärfreundliche*n Therapeut*in zu wechseln. Auf Queermed kannst du nach Angeboten in deiner Nähe suchen.

Ich hoffe, ich konnte dir damit etwas weiter helfen
LG Lily ^-^

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