Kummerkastenantwort 288 – Ist mein Geschlecht nur eine Phase?

Guten Tag.

Hier ist mein erstes Problem (Jaa, Doppelpack. ^^”):
Ich fühle mich seit etwa einem Jahr ziemlich unwohl in meinem weiblichen Körper und würde am liebsten jedes Mal, wenn mich jemand mit “sie” betitelt (Was leider häufig vorkommt) sagen, dass diese Person das doch bitte lassen soll.
Allerdings ist es auch nicht so, dass ich mit mit einem Jungen identifiziere, auch wenn es aufgrund meiner Abneigung gegen meinen Körper, das weibliche Pronomen und auch meiner Erleichterung darüber, endlich kurze Haare zu haben und somit ein kleines bisschen weniger weiblich auszusehen, vielleicht oft anders scheint. Auch weite Kleidung anzuziehen und sich am liebsten mit “er” ansprechen zu lassen wirkt zwar, als würde ich mich als männlich identifizieren, doch eigentlich ist es einfach nur ein Kontrast zu meinem angeborenen Geschlecht und sollte zusammen mit diesem zeigen, dass ich den Mittelweg wählen möchte. Oder?
Was bin ich denn jetzt? Männlich, bi- oder agender?

Hier ist mein zweites Problem:
Meine Mutter sagt immer, das ist nur eine Phase in der Pubertät und dass viele Mädchen und Jungen sich eine Weile dem anderen oder garkeinem Geschlecht zugehörig fühlen und ich aufhören sollte, das so ernst zu nehmen und nunmal eine Sie sei. Eigentlich ist sie ja sehr tolerant gegenüber solchen Gefühlen und Gedanken und empfindet es halt als normal,
aber bei mir nimmt sie es überhaupt nicht ernst.
Was meinen Sie? Sollte ich dieses Gefühl wirklich ignorieren und mich mit meinem biologischen Geschlecht abfinden, bis ich mir in ein paar Jahren wirklich sicher bin oder jedenfalls momentan sagen, dass ich […] bin?

Mit freundlichen Grüßen,

Riku (Dreizehn Jahre)

Hallo Riku!

Danke für deine Fragen. Ich kann dich sehr gut verstehen, denn ich habe lange ähnliche Fragen gehabt wie du. Auch ich verwende gerne er-Pronomen für mich und trage gerne weite und teilweise maskuline Kleidung – und auch für mich bedeutet das nicht, dass ich männlich bin, sondern nur, dass ich den Kontrast betonen möchte zwischen dem Geschlecht, das andere in mir sehen und dem, wie es in mir drin aussieht. Männliche Kleidung und “er”-Pronomen sind für mich ein guter Weg, um auszudrücken, dass ich nicht weiblich bin – aber auch nicht männlich. Und es ist schön, dass du für dich auch diesen Weg gefunden hast, um deinen “Mittelweg” nach außen hin auszudrücken. Und du hast vollkommen recht: Diese Dinge bedeuten nicht automatisch, dass du männlich bist. Nur du kannst wissen, was dein Geschlecht ist, und das sitzt in dir drinnen und nicht in deiner Kleidung oder in den Wörtern, die du für dich bevorzugst.

Was du genau bist, das kann ich dir leider nicht sagen, das kannst nur du selbst herausfinden. Da du dein Geschlecht als “Mittelweg” zwischen männlich und weiblich beschreibst, trifft vielleicht das Wort androgyn ganz gut auf dich zu. Androgyn sind Menschen, die entweder selbst zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit stehen, oder die sich nach außen hin so präsentieren, also z.B. durch Sprache und Kleidung, so wie du. Vielleicht hilft dir auch das Wort nichtbinär weiter. Als nichtbinär bezeichnen sich Menschen, die nicht männlich oder weiblich sind, oder vielleicht Anteile von beidem haben, oder vielleicht nur teilweise männlich oder weiblich sind, oder etwas ganz anderes. Bigender und Agender sind beides Begriffe, die zu dem Überbegriff “nichtbinär” dazugehören. Ob einer dieser Begriffe zu dir passt und welcher am besten passt, findest du sicher mit der Zeit raus.

Auch die Sorge deiner Mutter kann ich sehen. Dass sie dich nicht ernst nimmt in diesen Dingen, ist aber nicht richtig. Viele Menschen fangen schon sehr jung an, ihr Geschlecht zu hinterfragen, und viele finden auch in deinem Alter heraus, dass sie trans oder nichtbinär sind. Du bist nie zu jung, um dich mit solchen Themen zu beschäftigen und Antworten auf deine Fragen zu suchen. Deine Mutter denkt, dass das vielleicht nur eine Phase ist – vielleicht stimmt das, viel wahrscheinlicher ist aber, dass du gerade etwas wichtiges über dich herausfindest, was dich für den Rest deines Lebens begleiten wird. So oder so verdienst du es, jetzt ernstgenommen zu werden und von deinem Umfeld (und auch von deiner Mutter) alle Unterstützung zu bekommen, die du jetzt brauchst. Wichtig ist, dass du dich jetzt wohl fühlst und so leben kannst, wie es für dich richtig ist – es sollte dabei keine Rolle spielen, ob sich das später nochmal irgendwann ändert oder nicht. Es zählt einzig und allein, was du jetzt gerade brauchst und fühlst.

Ich hoffe, du findest ein paar Antworten auf deine Fragen und ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass deine Mutter dich akzeptiert und unterstützt. Melde dich gerne wieder, wenn wir mehr für dich tun können.

Liebe Grüße,
Balthazar

Kummerkastenantwort 287 – Bin ich trans? Bin ich eine Frau?

Hallo,

ich habe aktuell ein Problem und zwar frage ich mich ob ich Trans bin. Bin aktuell 24 Jahre alt und Körperlich Männlich, seit meiner Pubertät schäme ich mich für meinen Körper, fühle mich unwohl. Bin seit dem nicht mehr schwimmen gegangen, weil ich es nicht aushalte meinen Körper so zu zeigen. In der Umkleide versuche ich mich immer als letztes umzuziehen (Sport usw.), weil ich mich unwohl fühle. Wollte mit 15 Mädchen Sachen anziehen, mir aber selber gesagt, sowas macht ein Junge nicht. Habe es dann irgenwann einfach akzeptiert und weiter gelebt, mit 18 oder 19 Jahren habe ich mich dann endlich mal getraut mit nur einem Shirt raus zu gehen. War sonst immer nur im Pulli draußen auch im Sommer. Dann kam 2018 seit dem interessiere ich mich immer mehr für Frauenschmuck/Kleidung und will dies gerne tragen. 2019 dann mit der besten Freundin über das Cosplayen geredet und habe gesagt cosplaye jemand weiblichen ohne wirklich über diese Aussage nach zu denken. Habe mich dann sehr lange damit beschäftigt, warum ich dies gesagt habe, folgende Antwort kam dann dabei raus: “Ich will so aussehen, will so sein, das bin ich”. Seit dem lässt mich dieses Thema nicht mehr los und informiere mich eigentlich täglich um eine Antwort zu finden, hinter der ich stehen kann.
Am Ende bleibt die Fragen: Bin ich trans? Bin ich eine Frau?
Klar muss ich mir diese selber beantworten, wäre aber für Tipps und Ratschläge froh.

Danke für eure Antwort.

Hallo du,

es ist schön, dass du in der letzten Zeit diesen Fragen in dir mehr Raum geben konntest und dich damit beschäftigen konntest, wer du bist. Es ist für viele Menschen schwierig, ihr Geschlecht zu hinterfragen und herauszufinden, was Geschlecht für sie bedeutet. Diese Fragen brauchen meistens Zeit, und du musst nichts überstürzen – es ist vollkommen okay, wenn du eine Weile brauchst, um Antworten auf deine Fragen zu finden.

Nach allem, was du beschreibst, klingt es für mich sehr so, als könntest du trans sein, ja. Das Thema Geschlecht und Geschlechtsausdruck beschäftigt dich ja schon seit längerer Zeit Du selbst scheinst zu diesem Label und zu Weiblichkeit zu tendieren und wenn die Begriffe “trans” und “Frau” welche sind, die gut beschreiben, wer du bist / sein möchtest, dann ist es vollkommen okay, sie zu benutzen. Labels wie diese sind dazu gedacht, dir zu helfen, dich zu beschreiben und zu erklären.

Du musst dir auch nicht unbedingt zu 100% sicher sein müssen, ob du wirklich trans und eine Frau bist, um Dinge auszuprobieren, die dir Spaß machen und die dich interessieren – wenn du gerne Schmuck tragen möchtest, dann kannst du das auch jetzt schon testen, oder wenn du mal feminine Kleidung anprobieren willst, dann kannst du das auch tun, ohne genau zu wissen, ob du eine Frau bist. Viele trans Menschen bemerken auch erst beim Ausprobieren mancher Dinge wie Kleidung, wie glücklich sie mit dieser anderen Geschlechtsdarstellung sind. Cosplay kann ein guter Ort sein, um mit Geschlecht, Kleidung und Aussehen zu experimentieren – vielleicht können dich dabei auch deine beste Freundin oder andere Menschen unterstützen. Ganz gleich, ob du solche Dinge erst einmal nur zu Hause, in einer Umkleidekabine oder bei einer eng vertrauten Person zu Hause ausprobierst, du kannst dadurch herausfinden, was dir gefällt und wie du gerne aussehen möchtest.

Ich hoffe, du findest in deinem Freund*innenkreis viel Unterstützung für solche Versuche und ich wünsche dir weiterhin alles Gute auf der Suche nach Antworten! Wenn du weitere Fragen hast, melde dich gern jederzeit wieder bei uns!

Liebe Grüße,
Balthazar

Kummerkastenantwort 286: Darf ich als enby die lesbische Pride Flag verwenden?

Hey liebes Kummerkasten Team,

erst einmal ein großes Lob und Dankeschön, dass ihr diese Seite leitet.
Jetzt aber zu meiner Frage bzw. Fragen.

Kann der Begriff lesbisch bzw. kann die lesbische Flagge auch von Menschen genutzt werden die sich zB. als nonbinary oder allgemein als nicht männlich identifizieren und auf Frauen stehen?
Es exestiert ja seit einiger Zeit eine neue Flagge, weil sehr viel Kritik an der alten ausgeübt wurde und ich sehe vorallem auf Instagram, dass diese auch für nonbinary Personen da sein soll.
Würdet ihr dahingehend zustimmen?

Jetzt zur zweiten Frage, die sich explizit auf mich fokussiert.
Ich selbst identifiziere mich als nonbinary und ich fühle mich sexuell vorallem zu Frauen und anderen enbys, agendern, genderqueeren… hingezogen (ich bin dazu noch aromantisch).
Jetzt suche ich einen Begriff, der dies beschreibt.
Meiner Meinung nach passt bisexuell nicht, da dies für die meisten Mann und Frau impliziert, dies aber auf mich nicht zutrifft.

Ich danke im voraus für eine Antwort.

~ein verwirrtes enby

Hallo lieb* Unbekannte*r,

Vielen herzlichen Dank für dein Lob für unsere Seite!

Die erste Frage ist ganz einfach zu beantworten: Klar kannst du diese Flagge verwenden. Du alleine entscheidest, was sich für dich gut und richtig anfühlt und was dich repräsentiert.

Übrigens: Unsere tollen Teammitglieder Xenia und Rabe haben eine weitere super coole Prideflag für queere Frauen_queere Weiblichkeit_demi-weibliche Menschen usw. herausgebracht – vielleicht ist das ja auch was für dich? https://queer-lexikon.net/2019/06/10/einfach-mal-eine-prideflag-erfinden/

Wie wir hier immer wieder schreiben, können wir dir natürlich nicht sagen, was deine sexuelle Orientierung ist – das kannst nur du selbst wissen. Vielleicht ist aber der Begriff ‘gynosexuell‘ (oder femmesexuell) etwas für dich? Auch bisexuell könntest du als Begriff verwenden, das musst du aber natürlich nicht, wenn das für dich nicht passt. Vielleicht helfen dir auch die Begriffe ambisexuell (hier verlinkt ist die romantische Orientierung, du kannst das ja aber auch als sexuelle Orientierung verwenden) oder enbysexuell.  Ansonsten kann ich nur empfehlen, dass du dich in unserem Glossar umschaust und einfach schaust, was sich für dich gut anfühlt. 

Alles Gute für dich!

Annika

 

 

Kummerkastenantwort 285 – Meine sexuelle Präferenz hängt von Genitalien ab

TW: Hier geht es um Genitalien und um teilweise transmisogyne Narrative (also welche, die trans Frauen schaden und ausgrenzen)

Ich stehe auf alles was einen Penis hat und ihn auch nicht los werden will.
Ich bin eine Frau.
Mir ist auch egal ob diese Person als Frau gesehen werden möchte oder sich wie eine fühlt oder kleidet … nur der Penis muss da sein.
Auch egal ist es mir wenn die Person Weiblich aussieht. Jedoch sobald die Person *nur* eine Vagina hat, ist ein Sexuelles Interesse ausgeschlossen.
Meine Frage:
Bin ich schlicht Hetero oder gibt es da doch einen anderen Begriff für?

Hallo du,

es ist ehrlich gesagt echt schwierig, deine Frage zu beantworten, weil Genitalien nicht wirklich etwas mit Sexualität zu tun haben. Sexualität, wie wir sie begrifflich verwenden, bezieht sich immer auf das Geschlecht bzw. die Geschlechter der Person(en), zu denen Anziehung empfunden wird. Da alle Menschen unterschiedlich sind, lässt sich weder von einem Geschlecht auf Genitalien schließen, noch umgekehrt von Genitalien auf das Geschlecht einer Person.

Du könntest also sagen, dass du eine Vorliebe für bestimmte Genitalien hast, ohne, dass es deine Sexualität beschreibt. Was deine Sexualität betrifft, musst du vielleicht noch einmal in dich hineinhorchen – da du schreibst, dass du weiblich bist und auch auf Frauen stehen kannst, ist der Begriff “heterosexuell” meiner Meinung nach nicht passend – zumal er auch das Geschlecht von trans Frauen unsichtbar machen würde, und das wäre nicht nur inhaltlich falsch, sondern auch problematisch. Vielleicht passt es dir ja besser, dich als bi-, poly- oder pansexuell zu beschreiben und zusätzlich deine genitale Präferenz zu nennen, falls es wichtig werden sollte? Das ist es ja in den meisten Kontexten tatsächlich nicht, sondern nur spezifisch, wenn es um sexuelle Kontakte geht.

Bitte vergiss dabei nie, respektvoll zu bleiben und Menschen nicht auf ihre Genitalien zu reduzieren.

Viele Grüße und alles Gute,
Balthazar

Kummerkastenantwort 284 – A_sexuell und polyromantisch – geht das?

Hey, ich habe sowohl a_sexuelle als auch polyromantische züge… ich verstehe das nicht…

Hallo du,

es kann verwirrend sein, wenn die sexuelle und romantische Anziehung nicht gleich sind und nicht zusammenzupassen scheinen – das verstehe ich. Aber du musst dir keine Sorgen machen: Bei vielen Menschen unterscheiden sich diese zwei Ebenen. Du kannst also sowohl a_sexuell als auch polyromantisch sein! Es kann ja z.B. sein, dass du dich zwar in Menschen verschiedener Geschlechter verliebst, aber nicht unbedingt sexuelle Anziehung zu ihnen verspürst. Das ist gar kein Problem, romantische Beziehungen müssen nicht automatisch Sex beinhalten. Wie bei allen anderen Beziehungen und Gefühlen gilt da: Einfach offen und ehrlich miteinander über die eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Wünsche reden.

Viel Glück und Erfolg dabei!

Liebe Grüße,
Balthazar

Kummerkastenantwort 283 – Bin ich hetero? Lesbisch? Pansexuell?

Hey und zwar bin ich mir nicht sicher welche Sexualität ich habe und ich möchte es gerne raus finde ich bin 18 Jahre und bin Weiblich. Eine zeitlang dachte ich das ich hetero bin dann dachte ich eine Zeit lang das ich Pansexuell bin dann dachte ich eine zeit lang das ich lesbisch bin. Bei mir ist das so das mich Frauen schon immer mehr interessiert haben als Männer aber ich habe mich auch schon mal in jungs verliebt und ich finde vor allem frauen, Tomboy und Transgender (wenn Mädchen ein Junge wird) anziehend ich hoffe das jemand ein Rat für mich hat bzw mir weiterhelfen kann welche Sexualität ich habe könnte
Mit lieben Grüßen

Hallo du!

Sexualitäten und die passenden Labels dafür zu finden ist nicht immer leicht – es gibt schließlich auch sehr viele verschiedene und da kann sich eins schon mal die Frage stellen, welches wohl am besten passt und ob nicht vielleicht doch ein anderes noch zutreffender ist. Letztlich kommt es aber immer nur darauf an, welche Begriffe dir am meisten helfen, welche Communities am besten zu dir passen und womit du dich wohl fühlst. Also kannst du dich einfach fragen: Mit welchem Label fühle ich mich am wohlsten? Welches finde ich praktisch, welches hilft mir dabei, meine Sexualität und meine Gefühle zu beschreiben?

Manche Menschen benutzen z.B. den Begriff “Pansexualität” um auszudrücken, dass sie sich grundsätzlich sexuelle und/oder romantische Beziehungen mit Menschen aller Geschlechter oder unabhängig vom Geschlecht vorstellen können. “Pansexualität” fasst dabei ganz viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Präferenzen und ‘Schwerpunkten’ zusammen – es ist also nicht wichtig, wie oft sich eine pansexuelle Person zu Menschen welchen Geschlechts hingezogen fühlt, im Mittelpunkt steht nur die Tatsache, dass theoretisch alles möglich ist.

Manche Menschen benutzen auch das Label lesbisch für sich, wenn sie sich z.B. ab und zu in Männer/Jungen verlieben, sich aber keine Beziehungen mit ihnen wünschen oder vorstellen können.

Andere verwenden das Label bi– oder polysexuell, um auszudrücken, dass sie sich zwar zu Menschen verschiedener Geschlechter hingezogen fühlen, aber trotzdem Präferenzen und/oder Einschränkungen haben.

Ich bin mir sicher, dass du unter all den Labels eines (oder auch ein paar) finden wirst, mit dem (oder denen) du dich wohl fühlst und die dir helfen, dich zu beschreiben. Übrigens ist es auch gar nicht schlimm, Labels ab und zu mal zu verändern – Sexualität ist für viele Menschen fließend und wandelt sich mit der Zeit, und es ist vollkommen okay, das mit unterschiedlichen Begriffen anzuerkennen.

Alles Gute dir und liebe Grüße,
Balthazar

PS: Ich bin mir sicher, du meinst das nicht verletzend oder ausgrenzend, aber viele trans Jungen (also Jungen, die bei der Geburt für Mädchen gehalten wurden), mögen es nicht so gerne, wenn Menschen sagen, dass sie sich zu ihnen hingezogen fühlen, aber nicht (oder nicht so sehr) zu cis Jungs (also Jungen, die auch schon bei der Geburt als männlich eingetragen wurden) – das sieht dann ein wenig so aus, als wären trans Jungen keine echten Jungen (in Wahrheit lässt sich den meisten Jungen aber gar nicht ansehen, ob sie cis oder trans sind, und egal, was sie sind, sie sind immer und alle ‘echte’ Jungen).

Kummerkastenantwort 282 – Bin ich trans oder enby?

Hallo, ich bin so verwirrt.. Ich bin 16 und weiblich. Ich hab meiner Mutter vor 2 Monaten gesagt das ich trans bin. Jetzt aber fühle ich mich manchmal auch mehr feminin.. Beziehe mein gender aber zu 97% auf maskulin.. Bin ich also transgender oder non-binary?

Hallo du,

letztlich kannst nur du diese Frage beantworten, deine Identität ist nichts, was dir irgendwer anderes sagen oder vorschreiben kann. Es gibt sehr viele Jungen und Männer, die sich auch als solche identifizieren und trotzdem sehr viele feminine Eigenschaften, Hobbies, Mannerismen usw. haben. Mann oder männlich sein bedeutet nicht automatisch, auf keinen Fall und in keiner Art und Weise weiblich oder feminin sein zu dürfen. Wenn du also findest, dass das Label trans bzw. trans männlich oder trans Mann immer noch am besten zu dir passt, dann spricht nichts dagegen, es weiter zu verwenden. Wenn es dir aber wichtig ist zu betonen, dass du eben dein Gender nicht zu 100% als maskulin siehst, dann kannst du auch gerne zu nonbinary wechseln. Du kannst genauso auch beide Begriffe verwenden, entweder zusammen oder je von der Situation abhängig. Diese Begriffe sind keine Vorschriften oder feste Kategorien, in die du dich für immer und ewig einbetonieren musst – ganz im Gegenteil: Diese Wörter sind dafür da, dir zu helfen, damit du dich besser beschreiben kannst und damit es leichter für dich wird, andere Menschen zu finden, die ähnliche Erfahrungen machen wie du. Es ist voll okay, diese Begriffe nicht so eng zu sehen oder auch mal zwischen den beiden Begriffen zu wechseln, entweder mit der Zeit oder immer mal wieder.

Ich wünsche dir alles Gute!

Liebe Grüße,
Balthazar

Kummerkastenantwort 281: Ich fühle mich wie ein Junge

ich bin ein mädchen doch fühle mich wie ein junge was soll ich tun

Hallo du,

zuerst einmal: Ruhe bewahren. Sich mit dem eigenen Geschlecht auseinandersetzen und Dinge über sich lernen, fühlt sich oft überwältigend an, aber keine Sorge, du kannst diesen Weg Schritt für Schritt gehen und du bist nicht allein. <3 Und zweitens: Dich weiter informieren, mit Leuten darüber reden, offen sein und immer wieder in dich reinhören, was dir gut tut. Wenn du etwas zum Thema Transsein lesen willst, dann schau doch mal hier auf unsere Lexikonseite. Wenn du wissen willst, wie andere trans Männer leben (also Männer, die bei der Geburt falsch für ein Mädchen gehalten wurden), dann hilft dir vielleicht unsere Queergefragt-Folge mit Adrian. Und vielleicht findest du ja auch online oder in einer queeren Gruppe in deiner Stadt oder Umgebung Anschluss und andere Personen, denen es so geht wie dir.

Viel Glück und Erfolg auf deinem Weg!

Liebe Grüße,
Balthazar

Kummerkastenantwort 280: Ich bin ein trans Junge – wie finde ich mehr Akzeptanz von anderen und mir selbst?

Hey,
Ich bin mir jetzt eigentlich ziemlich sicher, dass ich ein Transjunge bin. Ich meine, Verhhalten, Charakter, Aussehen… macht Geschlecht nicht wirklich aus, sondern nur, wie man sich im Inneren wohl fühlt. Und ich fühle mich wohl, wenn man “er” sagt, und, wenn ich mit “Leonard” angesprochen werde. Es macht mich stolz und ist gleichzeitig auch normal für mich.
Trotzdem habe ich aber manchmal zweifel: Was ist, wenn ich mir das einbilde? Warum ausgerechnet ICH? Ich bin ja gar nicht sooooo männlich (was eigentlich meiner Auffassung von Geschlecht wiederspricht…) und so weiter. Wisst ihr einen Rat gegen solche Zweifel, sie lassen mich nämlich immer wieder unruhig werden. Das stört mich total!
Außerdem würde ich mich gerne vor meiner Mutter outen, bei meinem Vater ging es eher nach hinten los, und ich weiß nicht, wie man das so macht, dass die Menschen einen verstehen (Bei meinen Freunden war es kein Problem)
Und: Meine Freunde nennen ich mich bei meinem alten Namen, obwohl ich ihnen gesagt habe, wie sehr es mich stört… Mir fällt es aber schwer, dass jedes mal zu verbessern, weil es mich immer wieder darauf aufmerksam macht, dass ich “trans” und nicht einfach “ein Junge” bin.
Und da gibt es noch was… Manchmal, wenn Leute von mir “erwarten”, dass ich weiblich bin, verhalte ich mich automatisch so. Ich will es gar nicht und das bin auch nicht ich, aber ich weiß nicht, was ich dagegen machen kann.
Und ich bin richtig klein. Mit allem anderen komm ich ganz gut klar (ich weiß eben, meine Bru… kann mal weg, tut mir leid, aber das Wort zu schreiben fällt mir schwer, meine Stimme wird tiefer usw.) aber damit nicht. Habt ihr da einen Tipp? Wie ich das besser “akzeptieren” kann.
Außerdem: Kann man wirklich sein Aussehen so änden, dass man aussieht, wie ein Mann? Also jeder. Ich hab manchmal, trotz Fakten, nämlich Panik, dass aus irgendeinem Grund das bei mir nicht geht.
Ich weiß, dass es kein wirkliches “männlich”- Klischee geben sollte, aber wenn ich manchmal so hoch rede oder “rumquitsche” wenn ich mit meinem Hund spiele, komm ich mir plötzlich total albern vor. Ich habe mich ziemlich verschlossen, weil es für mich immer schwerer ist, mich selbst “zu ertragen”. Wisst ihr, wie ich damit umgehen kann?
Das waren jetzt doch ziemlich viele Fragen, upsiiii
Liebe Grüße, Leo

Hallo Leo,

ich freue mich über deine vielen Fragen und hoffe, ich kann sie alle ein wenig beantworten.

Diese Selbstzweifel darüber, ob du wirklich ein trans Junge bist oder ob du dir das alles nur einbildest, haben viele queere Menschen – wir nennen das auch das “Queere Imposter-Syndrom” (und haben da mal eine Quickies-Folge dazu gemacht). Dafür gibt es leider keine einfache Lösung – aber ich glaube, es hilft schon sehr zu wissen, dass es nicht an dir liegt, sondern dass der Grund für solche Gefühle und Gedanken oft die Gesellschaft ist, die vielen queeren Menschen einredet, dass das alles nur eine “Phase” ist. In Wahrheit zeigt sich, dass queere Menschen immer die Expert*innen für die eigene Identität sind und am besten Bescheid wissen, wer und was sie sind. Und selbst für den verschwindend geringen Fall, wenn Menschen sich doch mal irren oder eben mit der Zeit feststellen, dass sie sich gerne anders beschreiben, kleiden, verhalten etc. möchten – auch das ist nicht schlimm und hat nichts damit zu tun, dass mensch vorher einen Fehler gemacht hat. Viele Menschen gehen durch viele Phasen in ihrem Leben – z.B. Musikgeschmack, Berufswünsche, Träume und Ziele, Frisuren, etc. – und nur bei den Themen Geschlecht und Sexualität tun wir so, als wäre es ganz furchtbar schlimm, sich selbst mit der Zeit besser kennenzulernen und/oder andere Begriffe zu benutzen, um sich zu beschreiben. Zusammenfassend gesagt: Die Gesellschaft streut gerne Zweifel in den Köpfen queerer Menschen; das ist nicht deine Schuld und geht vielen so. Aber du bist, wer du bist, und das ist auch gut so, und es spielt keine Rolle, ob sich das in Zukunft noch einmal ändert oder nicht.

Zum Thema Coming Out und Erwartungen: Es kann schwierig sein, sich vor dem Umfeld zu outen, vor allem, wenn das Umfeld nicht gut unterstützt und nicht sensibel mit dem Thema umgeht. Es tut mir sehr leid, dass dein Coming Out bei deinem Vater nicht gut lief und dass deine Freunde nicht deinen richtigen Namen benutzen. Es ist sehr verständlich, dass dich das zögern lässt, weitere Coming Outs zu haben und andere zu korrigieren. Oft wird trans Menschen das Gefühl gegeben, dass sie von ihrem Umfeld “zu viel” verlangen, aber das ist vollkommener Quatsch, und du hast jedes Recht, du selbst zu sein und respektvoll behandelt zu werden. Sich immer wieder neu outen und andere korrigieren zu müssen, kann schmerzhaft und sehr anstrengend sein, aber es kann sich auch lohnen – manche Leute brauchen einfach eine gewisse Zeit und klare und deutliche Worte, bis sie begreifen, dass ihr Verhalten andere verletzt, und lernen, es besser zu machen. Aber leider muss ich auch sagen: Manche Leute begreifen es auch einfach nie, und dann ist es dein volles Recht, von diesen Leuten Abstand zu nehmen und stattdessen nach Menschen Ausschau zu halten, die dich voll und ganz unterstützen und akzeptieren.

Bei Eltern ist dieses Thema oft noch schwieriger, weil die oft ein sehr genaues Bild davon haben, wie ihre Kinder sind oder sein sollen, und weil es nicht so einfach ist, zu ihnen Abstand zu halten, wenn sie kein Verständnis zeigen. Es gibt leider keinen einfachen Trick, wie ein Coming Out auf jeden Fall gut läuft – es kommt immer auch auf die andere Person und deren Reaktion an. Du kannst nur dafür sorgen, dass du gut vorbereitet bist, dass du weißt, was du sagen möchtest, und dass du dir einen Moment und eine Umgebung für dieses Gespräch aussuchst, mit denen du dich wohl fühlst. Und dann, egal, wie es läuft, weißt du, dass du alles gegeben hast, was dir möglich war – und die übrige Verantwortung liegt bei der anderen Person. Wenn es nicht gut laufen sollte, musst du dir auf keinen Fall die Schuld daran geben. Wer keine Akzeptanz hat, wird immer Möglichkeiten finden, dich falsch zu verstehen, und wer dich wirklich akzeptiert, sollte das tun, egal wie du dich ausdrückst und egal, was bei so einem Coming Out passiert.

Dass du dich manchmal den Erwartungen anderer Menschen anpasst und dich dann “weiblicher” verhältst, ist übrigens auch sehr verständlich. Oft müssen sich trans Menschen entscheiden zwischen authentisch/out sein und auf ihr eigenes Wohlbefinden und ihre Sicherheit zu achten. Es ist für viele ermüdend, immer misgendert zu werden, aber es ist genauso oder manchmal noch mehr ermüdend, frustrierend und unsicher, in jeder Situation und jedem Umfeld das eigene Transsein zum Thema zu machen, z.B. indem du Leute korrigierst, dich auf eine bestimmte Art und Weise verhältst, bestimmte Klamotten trägst etc. Dazu ist wichtig zu sagen: Du bist auf keinen Fall verpflichtet, Leute immer und überall zu korrigieren und damit darauf hinzuweisen, dass du trans bist – vor allem, wenn du weißt oder dir sicher bist, dass es negative Reaktionen hervorrufen wird. In solchen Situationen nicht zu reagieren und sich teilweise anzupassen, ist einfach eine Art Selbstschutz und macht dich nicht weniger trans oder männlich. Manche Situationen und Umfelder müssen einfach nur ausgehalten werden und das ist okay. Ich hoffe nur, du findest zum Ausgleich andere Räume und Zeiten, in denen du authentisch du selbst sein kannst, z.B. mit Menschen, die dich akzeptieren, oder auch einfach nur mit dir selbst. Es könnte dir dafür z.B. auch helfen, andere Freund*innen zu finden, die auch trans männlich sind – oder eben einfach einen Raum, in dem du dir sicher sein kannst, dass du als männlich gesehen und richtig angesprochen wirst, ohne dich die ganze Zeit erklären und rechtfertigen zu müssen.

Und zuletzt: Ja, es gibt auch für dich zahlreiche Möglichkeiten, männlich auszusehen. Wichtig ist dabei, dass du nicht aus den Augen verlierst, dass du immer noch du selbst bist und dass du nur deine Version von Männlichkeit verkörperst und nicht irgendeine andere Form erreichen musst. Alle Männer – egal ob cis oder trans – sind komplett unterschiedlich, haben ganz verschieden geformte Körper, unterschiedliche Mengen an Gesichts- und Körperbehaarung, unterschiedliche Gesichter, Körpergrößen, Stimmen, Meinungen, Interessen, etc. Oft sind trans Menschen ganz besonders kritisch mit sich selbst, weil sie nicht so aussehen oder sich verhalten, wie sie es von ihrem Idealbild erwarten – und sind dann immer wieder überrascht, wie selbstverständlich andere Menschen sie als das Geschlecht sehen, das sie tatsächlich sind. Ich bin mir ganz sicher, dass du mit der Zeit herausfinden wirst, wie Männlichkeit und Mannsein für dich aussehen.

Und jetzt wünsche ich dir erstmal alles Gute: Akzeptanz aus deinem Umfeld, von deiner Familie und auch dir selbst gegenüber; mehr Selbstsicherheit, für dich einzustehen, wo es geht, und Verständnis dafür, dass es eben nicht immer geht und gehen muss; eine positive Coming Out-Erfahrung mit deiner Mutter; und alles, was du gerade noch so gebrauchen kannst.

Viele liebe Grüße,
Balthazar

Kummerkastenantwort 279: Wer bin ich?

Wer bin ich ?
Hey ich bin 16 und biologisch ein Mädchen . Aber seit einer längeren Zeit bin ich mir nicht mehr so sich ob ich mich mit meinem biologischen Geschlecht identifiziere . Aber ich weiß nicht ob ich Trans bin oder nonbinary oder queer keine Ahnung…
Ich fühle nicht nicht wohl in meinem Körper ich Wünsche mir immer wenn ich in den Spiegel schauen das meine Brüste verschwinden sollen oder das ich mehr männlicher außen möchte … Aber unten rum habe ich nicht das Bedürfnis zu ändern .. und das verwirrt mich so …
Auch würde ich es cool finden wenn meine Freunde mich mit einen anderen Namen ansprechen würden ein gender neutralen Namen …
ich weiß auch nicht ich bin so krass verwirrt und das macht mich fertig..
Ich habe auch Angst das mir das nur einbilde oder so ..
Ich habe Echt keine Ahnung und möchte Endlich antworten haben .
Help

Hallo du,

welches Label genau das richtige für dich ist und wie du dich am besten identifizieren sollst, können wir dir leider auch nicht sagen. Aber sicher ist eins: Ganz abgesehen vom Label scheinst du dich schon sehr gut zu kennen und weißt genau, was du willst. Das ist super! Und ich finde, das ist immer das Wichtigste – die Begriffe, die wir verwenden, sind eigentlich immer nur an zweiter Stelle, viel wichtiger sind die Menschen und ihre Bedürfnisse.

Du weißt schon, dass du gerne mit einem anderen Namen angesprochen werden möchtest und dass du dein Äußeres verändern willst, damit du maskuliner bist. Das sind beides Dinge, die du jetzt schon tun kannst, ohne genau zu wissen, wie du dich nun beschreiben sollst. Du könntest ja z.B. einfach mal die Klamotten von einem männlichen Freund oder Verwandten (oder einer sich männlich kleidenden Person in deinem Umfeld) ausleihen, und du könntest – wenn du das möchtest – deine Brust mit einem Binder flacher formen. Einen neuen Namen kannst du dir einfach so geben, wenn du einen gefunden hast, der dir gefällt und passend erscheint. Wenn du dir unsicher bist, wie du das deinen Freund*innen erklären sollst, kannst du ja z.B. auch einfach sagen, dass das dein neuer Spitzname ist, oder dass du dich einfach mit dem alten Namen nicht mehr so wohl fühlst. Dazu benötigst du nicht unbedingt ein festes Label.

Ich weiß aber auch, dass Labels (also Begriffe für Geschlechter) sehr dabei helfen können, sich selbst besser zu akzeptieren und zu verstehen, eine Community zu finden, wo es anderen Menschen ähnlich geht wie dir, und einfacher über eigene Erfahrungen und Gefühle zu reden. Vielleicht kannst du dir darüber Gedanken machen, welches dieser Labels dir gerade am meisten hilft. Trans sein beschreibt vor allem, dass dein Geschlecht von dem abweicht, was dir bei der Geburt zugewiesen wurde, also in deinem Fall bedeutet es, dass du weiblich zugewiesen wurdest, aber nicht weiblich bist. Nichtbinär betont vor allem, dass dein Geschlecht nicht oder nicht nur weiblich oder männlich ist. Viele Menschen, die sich als männlich sehen, aber vielleicht nicht vollständig männlich, bezeichnen sich auch oft als demiboy bzw. demimännlich – das ist eine Unterkategorie von nichtbinären Geschlechtern und beschreibt vielleicht noch etwas genauer, wo auf dem breiten Spektrum der Geschlechter sich eine Person sieht. Queer oder auch genderqueer beschreibt vor allem Menschen, die von den gesellschaftlichen Normen und Stereotypen im Bezug auf Geschlecht abweichen und die sich nicht in die bestehenden engen Boxen einsortieren lassen wollen oder können. Du kannst dir eins dieser Label aussuchen, das dir gerade am meisten hilft, um dich zu beschreiben, oder auch mehrere dieser Labels verwenden, in Kombination oder je nach Situation. Und du musst auch jetzt keine Entscheidung fürs Leben treffen – manchmal passt ein Begriff nur für eine Weile, bis ein anderer nützlicher wird. Wichtig ist: Keins dieser Labels kann dir vorschreiben, welche Änderungen du an dir machen oder wollen musst. Das bleibt ganz alleine dir überlassen.

Und so oder so gilt: Du bist absolut gut so, wie du bist, und deine Gefühle und Wünsche sind ganz sicher nicht nur Einbildung, sondern sehr echt und valide.

Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg und würde mich freuen, auch in der Zukunft wieder von dir zu hören!

Liebe Grüße,
Balthazar