Enby Q&A 39

Willkommen zur zweiten “Staffel” Enby Q&A. Wir veröffentlichen hier jeden Mittwoch eine Frage und Antwort (“Q&A”) zu Nicht-Binären (“Enby”) Geschlechtern. Unser_e Gastautor_in ist Sasha. Es ist nichtbinär, das bedeutet, dass es weder männlich noch weiblich ist. Zu diesem Thema erreichen es immer wieder Fragen, die wir hier mitsamt den Antworten veröffentlichen dürfen. Sasha betreibt außerdem die Webseite https://geschlechtsneutral.wordpress.com

Kann ich was fragen zu meinem Dyacis-Sein? Ich hab ein Passing als dya-cis Frau. aber seit kleines Kind spüre ich Geschlechtsdysphorie. Seit paar Jahren bezeichne ich mich als Enby, das passt zu mir. Eine Transition kommt aus vielen Gründen nicht in Frage. Ich leide aber hart darunter dya-cis Frau zu sein müssen (so zu tun als wäre ich das vor der Familie)… hab ich aber trotzdem cis Privilegien? Fühlen sich nicht an wie Privilegien, wenn ich mich erdrückt fühle..aber ich weiß, dass ich zum Beispiel nicht so angestarrt werde als sei ich ein “Monster” oder so, weil ich oft (nicht immer) “eindeutig” zu “identifizieren” bin als cis.

Nein.

Du bist nicht cis, du hast also keine cis Privilegien.

Du bist nichtbinär, dadurch erlebst du trans-spezifische und nichtbinär-spezifische Diskriminierung. Zum Beispiel, dass du dein Geschlecht verstecken musst, oder dass du nicht die Möglichkeit hast, auf etablierte Stereotypen zurückzugreifen, um dein Geschlecht erkennbar zu machen, oder dass die meisten Menschen nicht mal wissen/glauben dass dein Geschlecht existiert.

Du wirst als Frau gelesen, dadurch erlebst du misogyne Diskriminierung. Das bedeutet NICHT, dass du eine Frau bist, sondern dass du Nachteile abkriegst, die auf Frauenfeindlichkeit beruhen.

Du hast cis-passing Privilegien. Das macht, dass du spezifische Diskriminierung nicht erlebst, die sich darauf beziehen, als trans/nichtbinär erkannt zu werden. Die Vorteile, die du dadurch hast, hast du ja schon aufgezählt.

Die machen die Nachteile vom trans und nichtbinär sein allerdings nicht wett. Die Vorteile und Nachteile existieren nebeneinander. Du hast gegenüber manchen Menschen bestimmte Vorteile, und gegenüber manchen Menschen bestimmte Nachteile.
Dass du unter den Nachteilen leidest, ändert sich ja nicht dadurch, dass andere Leute zusätzlich unter ANDEREN Nachteilen leiden.

Privilegien machen nämlich nicht, dass du dich besser fühlst. Schön wärs. Privilegien machen nur, dass du bestimmte Nachteile nicht hast. Aber du kannst dir ja nicht sagen “hey, fühl dich gut, dir könnt’s NOCH schlechter gehn!” Also, kannst du schon, aber so funktionieren Gehirne in der Regel nicht.

Also: Deine Dysphorie ist valide, deine miesen Gefühle weil du dich verstecken musst sind valide.
Die miesen Gefühle von Leuten, die die Möglichkeit zu cis Passing nicht haben, sind ebenfalls valide.
Das hebt sich nicht gegenseitig auf.

 

Enby Q&A 38

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Weißt du einen neutralen Begriff für Bruder/Schwester? „Geschwisterkind“ kommt nicht infrage. Ich weiche meistens auf „wir sind Geschwister“ oder „ich bin [Name]s Bruder“ aus, aber sagen zu können „xier ist mein [Wort für Bruder/Schwester]“ wäre toll.

“Geschwister” lässt sich auch für eine einzelne Person benutzen. Also: “Das ist Alex, xier ist mein Geschwister.”
Ansonsten hab ich auch schon gehört, dass Leute auf Deutsch einfach das englische Wort benutzen: “Alex ist mein Sibling”.

Hier gibt’s noch mehr Ideen: https://nibi.space/nichtbin%C3%A4re_w%C3%B6rter#geschwister

 

Am besten fragst du aber die betreffende Person selbst! Denn viele nichtbinäre Menschen haben eindeutige Präferenzen für die Begriffe mit denen sie bezeichnet werden, und viele mögen gar nicht unbedingt geschlechtsneutrale Wörter für sich.

Enby Q&A 37

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Was ist für dich das most nonbinary-associated Pokémon? Ich will mir was auf den Schreibtisch stellen.

Driftlon!

  • es hat die Farben der Nichtbinär Pride Flagge
  • es hat die geschlechtsneutrale neo-Endung „lon“
  • es trägt einen Gender*Gap auf dem Körper!

Driftlon wird auch „Wegweiser für umherstreifende Geister“ genannt, was eindeutig auf Leute hinweist die zwischen den binären Geschlechtern „umherstreifen“ weil beide nicht so richtig für sie passen, und die dann in Nichtbinarität ihren Weg finden!

Enby Q&A 36

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Ich bin weder männlich noch weiblich, möchte aber von anderen nicht als nicht-binär kategorisiert werden, weil ich das Gefühl habe, dass das eine Konnotation hat, die nicht zu mir passt. Ist mein Gender valide (Wahrscheinlich schon), wenn ich mich weder männlich, noch weiblich, noch nicht-binär sehe und gibt es noch mehr Leute die damit ein Problem haben in eine von 3 Kategorien gesteckt zu werden?

Ja auf jeden Fall! ^^

Bisher kenne ich es zB speziell von manchen agender und genderfluiden Leuten, dass sie sich von „nichtbinär“ nicht mitgemeint fühlen. Aber natürlich ist das auch für alle anderen Menschen okay, egal ob sie ein anderes Label benutzen oder nicht.

Für manche hängt es sogar nur an wenigen Details, manche sind mit „abinär“ ok aber mit „nichtbinär“ nicht, manche mit „nichtbinär“ aber nicht mit „nonbinary“, usw. Und es ist natürlich auch völlig ok, unabhängig von der genauen Bezeichnung die Kategorien für sich abzulehnen.

Enby Q&A 35

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Ich habe schon vor ein paar Jahren festgestellt, dass ich trans bin und mich bisher auch als Transmann bezeichnet, jedoch stelle ich immer mehr fest, dass das irgendwie halt doch nicht das richtige ist. Also, tatsächlich nur die Bezeichnung; mit dem Pronomen er/ihm habe ich absolut kein Problem und fühle mich damit auch wohl, auch mit der Anrede Herr, etc. gibt es kein Problem, nur mit der generellen Identifikation “Mann”. In der Hinsicht würde ich mich einfach als… “nichts” bezeichnen. Fällt das dann schon unter nicht-binär? Oder gibt es dafür eine konkretere/bessere Bezeichnung?

Ja! So ähnlich war meine Entwicklung auch! Ich merkte auch zuerst nur, dass das mir zugewiesene Geschlecht nicht passt, und dachte dann, dass demnach „das andere“ Geschlecht korrekt sein müsse. Bis ich dann drauf kam, dass ich stattdessen nichtbinär bin, dauerte es eine Weile.

Also, so wie du „nichts“ sagst, fällt mir als erstes das Label „agender“ ein. Das wird üblicherweise unter den Oberbegriff „nichtbinär“ gefasst, und bedeutet ungefähr, dass du kein Geschlecht hast, oder dass du mit dem Konzept Geschlecht für dich einfach nichts anfangen kannst.

Als agender Person kannst du natürlich weiterhin alle Pronomen und Anreden für dich benutzen, die sich für dich gut anfühlen, also zB „er“ und „Herr“.

Aber du kannst statt „agender“ auch einfach „nichtbinär“ dazu sagen. Oder bei „nichts“ bleiben.
Vielleicht trifft auch ein Label wie „transmaskulin“ oder „Demiboy“ oder „maskulines Enby“ das was du empfindest.

Wichtig ist: Es gibt weder eine Logik, nach der berechnet werden könnte was genau zutrifft, noch eine obere Instanz, die dir ein Label erlaubt oder nicht. Entscheidend ist allein, womit DU dich gut fühlst und was dir hilft!

Einfach mal eine Prideflag erfinden?

Klar!

Was bisher geschah:

Dazu gesagt. Mich stören da zwei Dinge. Zum einen sind die Trans- und genauso die abgeleiteten Demiflaggen alle frisch aus der Rosa-Hellblau-Falle. Zum anderen gibt es da eine furchtbar gute alternative lesbische Prideflag, mit einer großen Axt drauf. Eine Axt! 

Lesbische Prideflag. Weiße Doppelaxt in einem schwarzen Dreieck auf lilanem Grund.
Die Lesben haben tatsächlich eine Axt in der Flagge. Absolut Badass.

Was ich jetzt brauche:

Die Liste der Dinge, die jetzt also haben will/wollte ist also fast überschaubar. Eine Prideflag. Für irgendwas mit trans, mit Weiblichkeit, mit Nicht-Binärität, mit Demigender. Nicht mit irgendwelchem Rosa-Hellblau-Quark. Aber dafür Badass.

Da ich Gestaltung echt nicht so drauf habe, bin ich damit zu Rabe, und hab ihr in etwa genau das als Arbeitsauftrag gegeben.

Was ich bekommen habe:

Das Ceres-Symbol

Jetzt ist natürlich die Frage, was für ein Symbol dahin kommt. Und das geht über Bande, mit einem anderen Symbol. Demifrauen verwenden manchmal das (astronomische) Symbol für Ceres. Das sieht ein bisschen aus wie das Venus-Symbol, aber der Kreis ist nicht komplett geschlossen. Und Ceres wiederum hat Symbole, mit denen die häufig dargestellt wird. Also in dem Fall die römische Göttin und nicht der Planet. Zum Beispiel ein Schwein. Wäre super für eine lässige Prideflag. Aber auch eine Fackel. Rein mythologisch leuchtet sie damit den Weg aus, aber do eine Fackel ist auch super für Feuer unterm Hintern. Fast so badass wie eine Axt.

Rabe hat sich dann mal ein paar Gedanken gemacht, und ein nices Rot-Konzept auf die Beine gestellt. Excitement, Energy, Passion, Courage, Attention. Oder: Begeisterung, Energie, Leidenschaft, Mut und Achtsamkeit.

Könnte eine ganz gute Sache sein, so eine Prideflag mit einer Fackel.

Die Flagge ist, wie die anderen hier gezeigten Prideflags, als einfache geometrische Darstellung gemeinfrei – darf also beliebig weiterverwendet werden. Falls wer sie irgendwo nutzt oder was nettes damit macht, freue ich mich über eine Rückmeldung über unsere SocialMedia-Kanäle oder an Xenia-ätt-Queer-lexikon-net. Zuletzt. Danke, Rabe. Ohne dich gäbe es das hier nicht.

Enby Q&A 34

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Bin eben auf die Bezeichnung „Nicht-Binäre Frau“ gestoßen.
Schließt sich nicht-binär und Frau nicht irgendwie aus?

Neee, das schliesst sich nicht aus ^^

Nichtbinär bedeutet, gar nicht, nicht NUR oder nicht IMMER weiblich bzw männlich zu sein.
Eine nichtbinäre Frau kann also durchaus gleichzeitig nichtbinär und Frau sein (also nicht NUR Frau) oder abwechselnd (nicht IMMER Frau).

Es sagt einfach aus, dass beide Aspekte (nichtbinär sein UND Frau sein) für die Identität dieser Person relevant sind.
Andere Leute drücken diese Kombination vielleicht über das Label „transfeminin nichtbinär“ aus, oder über „demigirl“, oder „weiblich agender flux“, oder „feminine of center“, und so weiter.

Enby Q&A 33

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Mir gefällt der Klang von „Enby“ nicht. Gibt es noch andere Bezeichnungen für nichtbinäre Menschen?

Ja, „Nibi“ wird auch verwendet! Darum ist auch die Adresse des Wikis http://nibi.space/

Aber es gibt auch verschiedene Aussprachen von „Enby“, manche sprechen es als „enn-bai“, manche als „enn-bih“, manche eher als „inn-bih“, und so weiter.

Enba Q&A 32

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Ich bin weder weiblich noch männlich aber präsentiere mich eher als weiblich und benutze auch sie/ihr . Nun gibt es allerdings einige Dinge in meinem Intim Bereich die ich verändern wollen würde die normalerweise Trans Männern zugeschrieben werden. Und das heißt im Endeffekt ja das ich im Bezug auf Trans sein Frau und Mann zugleich bin bzw für die Gesellschaft das eine und sonst das andere…… Ich steige da langsam selbst nicht mehr durch. Kennst du evtl eine passendere Bezeichnung als bloß nibi/ non-binary?

Geschlechtsidentität ist unabhängig von Körper, Aussehen und Pronomen!
Du sagst, du bist weder weiblich noch männlich. Mach einen Punkt an dieser Stelle. Alles danach muss mit deinem Geschlecht nichts mehr zu tun haben 🙂

Als nichtbinäre Person kannst du alle Pronomen benutzen, die du möchtest. Wenn du “sie” benutzt weil es hübsch klingt, oder weil es einfacher ist, oder einfach weil es sich gut anfühlt, dann ist das vollkommen in Ordnung.
Nichts davon macht dich mehr weiblich oder weniger nichtbinär.

Als nichtbinäre Person kannst du aussehen wie du möchtest. Wenn du dich eher feminin präsentierst weil du das hübsch findest, oder weil es einfacher ist, oder einfach weil es sich gut anfühlt, dann ist das vollkommen in Ordnung.
Nichts davon macht dich mehr weiblich oder weniger nichtbinär.

Als nichtbinäre Person kann dein Körper aussehen wie du möchtest. Wenn du medizinische Eingriffe in Anpruch nehmen möchtest, die üblicherweise trans Männern zugeschrieben werden, dann ist das vollkommen in Ordnung.
Auch das macht dich weder mehr männlich noch weniger nichtbinär.

In Bezug auf trans sein bist du einfach nur du. Du musst nicht in ein Schema passen, du musst nicht eine bestimmte Richtung einschlagen, und du musst nicht bestimmten Stereotypen entsprechen. Und wenn du zufällig irgendwelche Stereotypen erfüllst, dann ändert das nichts an deiner Identität!
Tu das, was dir gut tut und was sich für dich richtig anfühlt 🙂

So, und jetzt zum unangenehmen Teil: Unsere Gesellschaft ist scheisse.
Es kann sein, dass du an nibifeindliche binaristische Gutachter/innen gelangst, die du anlügen musst, um medizinische Transitionsschritte (zB Veränderungen im Intimbereich) vornehmen zu dürfen. In so einem Fall kann es nötig sein, dass du behauptest trans männlich zu sein, und dich zu den Terminen entsprechend präsentierst. Auch das macht dich weder mehr männlich, noch weniger nichtbinär. Es zeigt einfach nur, dass die Welt stereotyp, binaristisch und scheisse ist.

Und zu deiner eigentlichen Frage:
Es gibt noch jede Menge Begriffe und Labels, die ähnlich aber nicht gleich sind wie “nichtbinär”. Vielleicht findest du hier https://nibi.space/liste_nichtbin%C3%A4rer_identit%C3%A4ten einen, der sich für dich stimmig anfühlt?
Aber, wie gesagt, nichts was du gesagt hast spricht für mich gegen “nichtbinär” 🙂

 

We want you

Guten Morgen! Bei i-D Germany soll etwas cooles entstehen – und ihr könnt mitmachen! Wir finden die Idee super und teilen deswegen gerne diesen Aufruf.

 

WE WANT YOU!

Du bist identifizierst dich als queer?
Bist zwischen 16 und 24 Jahre alt?
Du lebst auf dem Land oder in einer Kleinstadt?
Dann suchen wir genau dich!

Für ein Projekt (Interview und Fotos) sucht die Online-Plattform i-D Germany nach Personen, die im Rahmen einer Themenwoche rund um Gender und Sexualität über ihre persönlichen Erfahrungen mit Liebe, Community und Familie sprechen möchten.

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann melde dich für mehr Details via Mail (deeditorial@i-d.co) oder DM (@id_germany) bei uns. Wir freuen uns schon jetzt auf deine Nachricht!

(Foto: Tereza Mundilová)