Kummerkastenantwort 4.245: Ich bin trans und meine Eltern helfen mir nicht

Lieber Queer-Lexikon Kummerkasten,
Mein Name ist Timon, ich bin 14 und ein Transjunge, jedoch akzeptieren mich meine Eltern nicht (sie meinen ich wäre zu jung um sowas zu wissen, Binder sind ungesund und sowas).
In den letzten Jahren ist meine Dysphorie so schlimm geworden, dass ich u.a kaum noch rede, bei den falschen Pronomen Anfälle kriege und mich im Unterricht nicht melde, um nicht gedeadnamed zu werden.
Sollte ich das meinen Eltern mitteilen? Und wenn ja, wie genau?
(( Meine Mutter hat mal gesagt, sie schickt mich zur Terapie, das war vor Jahren und ich weiß nicht einmal, wie sie das meint. ))
Es ist toll, dass es diesen Kummerkasten gibt 😀
Herzliche Grüße, Timon

Hallo Timon,

was du beschreibst, klingt gar nicht mal so gut, und klingt vor allem so, als wäre ein sinnstiftendes Gespräch mit deinen Eltern eine gute Idee, die Frage ist nur, wie du zu einem solchen kommst. Vielleicht wenn du dir eine verbündete ältere Person (z.B. eine verwandte Person, Vertrauenslehrer*in, Sozialarbeiter*in etc.) ins Gespräch dazu nimmst. Ja, gar kein Bock, dass sogenannte Erwachsene junge Menschen nicht ernst nehmen, aber das ändern wir vielleicht nicht so spontan und deswegen denken wir uns Tricks aus, wie Dinge trotzdem funktionieren können.

Liebe Grüße
Xenia