Kummerkastenantwort 6790: Soll ich mich meiner Lehrerin anvertrauen?

Soll ich mich meiner Lehrerin anvertrauen?



Hallo,

Ich bin 12 und weiblich . Ich glaube schon seit einem ¾ Jahr das ich bi bin und habe mich kürzlich einer Freundin aus der Schule anvertraut.Soe hat es auch sehr gut verkraftet. Meine Lehrerin hatte mich etwa 3-4 Wochen vorher gefragt ob alles gut sei oder ob mich etwas bedrückt. Ich hatte ihr geantwortet das alles gut sei abwoh es nicht stimmt. Ich hatte große Angst das meine Mutter es herausfinden könnte. Schließlich habe ich ihr nach einpaar Wochen erzählt was los ist und sie hat gesagt das es völlig normal seihe.Und wenn ich will kann sie auch dabei sein wenn ich es meiner Mutter erzähle. Ich wollte sie am Ende der Woche fragen ob sie drei Wochen später Zeit hätte aber leider konnte ich sie am Ende doch nicht fragen da ich mich unfrei bei meiner Mutter Geoutet habe . Es lief überhaupt nicht gut. Sie hat gesagt das ich noch viel zujung seihe um das zu wissen und das ich mein Leben damit zerstören würde. Komischerweise findet sie aber man kann nie zujung dafür sein um zu wissen das man Hetero ist.Sie hat außerdem auch gesagt das man während der Schwangerschaft spezielle Hormone dafür braucht um nich Hetero sein zu können ( aber ich finde dazu im Internet nichts)und das sie diese nicht hatte , deswegen sei es auch nicht möglich. Und jetzt bin ich mir unsicher ob ich meiner Lehrerin von meinem schrecklichen Outing erzählen sollte, weil meine Mutter hat noch außen voll den guten Ruf.



Ich sage jetzt schonmal Danke für die Antwort( habe LRS könnten viele Rechtschreibfehler drinen sein)

Hallo!

Es tut mir leid, dass du so eine queerfeindliche Reaktion von deiner Mutter erleben musstest. Du solltest damit nicht allein sein müssen. Wenn du in deiner Lehrerin eine Ansprechperson hast, der du vertraust und wo du weißt, dass sie sich für dein Wohlbefinden interessiert, finde ich es eine gute Idee, dich ihr anzuvertrauen und ihr von deinem Outing zu erzählen. Du musst dir da keine Sorgen um den Ruf deiner Mutter machen, das ist nicht deine Verantwortung und wenn sie nicht als queerfeindlich dastehen will, soll sie halt aufhören, queerfeindlich zu sein und ihr Kind unterstützen.
Was das mit den Hormonen in der Schwangerschaft heißen soll, weiß ich leider auch nicht. Vielleicht ist das eine Theorie dazu, wie Queerness entsteht, die wissenschaftlich aber nicht haltbar ist. Ich wünsche dir alles Gute!

Viele Grüße
Hannah

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