Kummerkastenantwort 2.569: Wie kann ich mich bei meiner Familie als nicht-binär outen?

Hallo liebes Queer-Lexikon-Team!

Ich habe bereits vor einiger Zeit herausgefunden, dass ich Trans* bin [AMAB, Transfeminin um genau zu sein].
Bei meinen Eltern und meiner Schwester habe ich mich schon seit ein paar Monaten als Aroace geoutet, und sie haben es sehr lässig aufgenommen, was ich sehr erleichternd finde, aber sie waren eigentlich schon immer sehr offen.

Ich habe allerdings ziemliche Angst davor, ihnen zu sagen, dass ich Trans* bin. Ich weiß, dass sie damit nicht wirklich ein Problem haben würden, aber bei meiner Mutter ist es leider sehr oft der Fall, dass sie sich viele [meist auch unberechtigte] Sorgen macht.

Sie hat zum Beispiel auch Schwierigkeiten, mit meinem Asperger-Autismus zurechtzukommen, und auch mit einigen anderen Dingen wie meine teilweise Unselbstständigkeit.

Ich weiß nicht so recht, wann oder wie ich es ihnen erklären kann, ohne, dass sie sich zu schnell zu viele Gedanken macht. Und da ich auch noch Nicht-Binär bin, muss ich ihr auch noch irgendwie versuchen zu erklären, dass ich keine “Frau” in dem Sinne bin, sondern letztendlich noch immer Nicht-Binär, selbst, wenn ich einen anderen Körper hätte.

Vielleicht könnt ihr mir ja dabei helfen.
Vielen Dank schon einmal für die Antwort 🙂

Liebe Grüße.

Hallo!

Gute Eltern werden sich immer Sorgen um ihre Kinder machen.
Du kannst dir aber im Voraus schonmal überlegen, worüber deine Mutter sich Sorgen machen könnte, und dann versuchen, Erklärungen zu finden, warum diese Sorgen unbegründet sind. Versichere ihr, dass es dir mit deiner Identität und der Entscheidung dich zu outen gut geht. Und sag ihr auch, wo und wie du dir Unterstützung von ihr wünscht. Je präziser und offener du mit deiner Familie reden kannst, desto besser können sie dich verstehen.

Ich hoffe, ich konnte dir damit etwas weiter helfen.
LG Lily ^-^

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