Kummerkastenantwort 6733: Ich habe eine DIS und möchte transitionieren.
Hey,
Ich schreibe hier, weil ich gerade nicht mehr weiter weiß. Ich habe erst vor kurzem gemerkt, dass ich nicht alleine in meinem Kopf bin und es nicht nur irgendwelche fremden gedanken sind.
Eine freundin, die psychologie studiert vermutet aufgrund meiner Symptome und meiner Kindheit, dass ich DIS habe.
Ich glaube sie könnte recht haben, aber aktuell haben wir (als System) Angst, dass es uns Probleme machen könnte, wenn wir mit unserer Therapeutin darüber sprechen, vorallem weil eine non-binary und die andere genderfluid ist. Die anderen beiden sind auch weiblich. Trotzdem wünschen wir uns alle die Transition.
An sich wäre es mir auch egal, ob wir darüber sprechen, aber aufgrund unserer aktuellen sehr stressigen und komplizierten situation verschlimmern sich die Symptome stark. Das heißt mehr Front wechsel und mehr Gedechtnisslücken als normal und genau das ist das Problem. Ich brauche irgendwie hilfe damit umzugehen, aber gleichzeitig habe ich angst unsere transition dadurch zu riskieren.
Hat irgendjemand erfahrung damit und kann uns tipps geben, wie wir damit umgehen sollen?
Hallo!
Wir sind da leider keine Expert*innen für und können auch keinen medizinischen/psychologischen Rat geben. Ich würde dir wünschen, dass die Therapeutin da aufgeschlossen ist und dich/euch da gut unterstützen kann. Seid ihr denn wegen der DIS in Therapie, wegen der Transition, oder wegen etwas anderem? Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit, erst die Transition voranzubringen und sich dann auf die DIS zu konzentrieren, oder umgekehrt, da könnt ihr besser einschätzen, was das jeweils für Konsequenzen hätte. Vielleicht gibt es ja Personen oder Systeme in den Kommentaren, die Tipps für euch haben. Ich wünsche alles Gute!
Viele Grüße
Hannah


