Kummerkastenantwort 5.822: Ist es normal, dass man ständig darüber nachdenkt dass man queer ist?

Ich weiß jetzt schon etwas länger dass ich lesbisch bin und ich wollte fragen ob es normal ist dass man nach seiner Erkenntnis ständig darüber nachdenkt das man queer ist. Also zum Beispiel wenn ich Sachen mache die eigentlich gar keinen Zusammenhang damit haben, denke ich mir ganz random ,,ich bin lesbisch“ und das nervt mich bisschen weil ich dann das Gefühl habe ich würde meine ganze Persönlichkeit damit ausmachen. Hetero Menschen denken ja auch nicht einfach ,,ich bin hetero“ aber ich denke ständig daran. Geht das allen so?

Hallo!

Ich denke, dass das schon normal ist. Gerade, wenn diese „Erkenntnis“ noch neuer ist (neuer kann in dem Fall, zumindest meiner Meinung nach, auch mehrere Monate sein) ziemlich normal. Es ist einfach etwas, das einen beschäftigt und das ist vollkommen okay. Meiner Erfahrung nach werden solche Gedanken dann doch weniger, je weniger neu das ganze ist. Irgendwann ist es alltäglicher.
Außerdem machen Gedanken an deine Sexualität / dein Queer-Sein das noch lange nicht zu deiner ganzen Persönlichkeit. Dir gehen ziemlich sicher noch ganz viele andere, auch random, Gedanken durch den Kopf den ganzen Tag.
Wenn es um die Sexualität geht, wird einfach viel öfter / schneller, gesagt, dass man das zu seine ganzen Persönlichkeit macht, alszum Beispiel, wenn man gerne Pizza isst.

Alles Gute,

Joshua

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2 Antworten

  1. Ophelia sagt:

    Ich ( w.14) habe schon länger das Gefühl das ich nicht nur auf jungen stehe. Ich habe bisher nur Jungen gemocht und jetzt hab ich ein Mädchen kennengelernt das ich schon sehr gerne mag und ich glaube mehr als nur freundschaftlich. Jetzt bin ich aber verwirrt und frage mich ob ich bi oder lesbisch bin.

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