Kummerkastenantwort 6843: Meine Mutter sagt, ich rede mir das Transsein nur ein

CN: transfeindliche Familie

Hey liebe Team, das hier ist schon fast ein Notfall:

Ich: 14y (weiblich gelesen) Vor kurzem musste ich mich notgedrungen (aus privaten Gründen) vor meiner Mutter als nonbinary outen. (Das das gar nicht „ganz“ meine Geschlechtsidentität ist, weis sie nicht, da es so schon schlimm genug war, Ihr davon zu erzählen [ich bin genderfluid]) – die meinte darauf nur da das bestimmt nur an der Pubertät liege und weil ich einfach keine stereotypische Frau sein wolle usw. Ich hatte ihr dann auch gesagt, das das ja vileicht so ist aber ich doch trotzdem das Recht hätte, mich JETZT gut zu fühlen (Thema Binder und so…) – naja, ab da wurde es nur noch schlimmer. Sie sagte, das ich das auf keinen Fall meine Freunden erzählen soll, da es mir ja sonst in ein paar Jahren peinlich wär. (Ich spare jetzt hier die Details aus)





– Das ganze ging so weit, das ich ihr für eine Moment geglaubt habe, ich mir das alles nur einrede und ich einfach nur zur queren Community dazu gehören möchtet (sie hat davon gesprochen)



Jetzt weis ich nicht mehr weiter, mein Gefühl bleibt + besser wurde es auch nicht.





LG

Hallo,

dein Gefühl hat da schon Recht: Deine Mutter erzählt leider Quatsch. Du verdienst es, in deiner Identität ernst genommen zu werden, egal wie alt du bist. Wir haben eine Broschüre für Eltern von nicht-binären Kindern und eine Broschüre dazu, wie Eltern ihre queeren Kinder unterstützen können. Die kannst du deiner Mutter gern zeigen, wenn du das Gefühl hast, das nimmt sie vielleicht ernster?
Du darfst dich auf jeden Fall zu dem Thema mit Freund*innen und anderen Menschen austauschen, wenn du das möchtest. Meist tut das sogar gut, weil es hilft, die eigenen Erfahrungen besser einzuordnen und sich selbst klarer zu werden. Ich wünsche dir alles Gute!

Viele Grüße
Hannah

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