Kummerkastenantwort 6283 – Ich wurde als Mann geboren, aber führe ein „Doppeleben“ als Frau.

Hallo

Ich weiß nicht was ich binn

Bin Geboren ein Mann habe aber mit 12 Jahren gemerkt das ich frauenkleidung Mark und Heinrich die sachen meiner Mutter getragen und das hatte sie auch gut angeführt als ich den mit 21 ausgezogen bin hate mier den was gefehlt und hatte mir den schon eigene frauenkleidung gekauft dabei ist es den aber nicht geblieben hatte den auch Silikon Einlagen brust. Den karm eine Frau in mein Leben aber irgendwie konnte ich nicht loslassen und habe mich wider heimlich hekleidet aber nich mehr so häufig wie davor. Und mit 25 habe ich den angefangen einen Weibchen insta akaund zu vühren und einen Weibchen namen gefunden der mir gefällt meine freundin und ich haben uns vor 4 jahren getrennt weil sie es rausgefunden hat und damit nicht klar gekommen ist. Ich vühre mittlerweile ein Doppelleben zwischen Mann und Frau und bin zwei gespalten und habe auch vor kurzem angefangen blocker und hammone zu nehmen ohne dass ein Arzt das weiß aber nim auch nicht regelmäßig die killen irgendwie weiß ich nicht mehr weiter was ich bin ich liebe meine männlichen seite aber auch das weibliche

Hallo!

Das klingt ganz schön anstrengend und als wäre das ein großes Thema in deinem Leben, dem du aber noch nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt hast. 

Wenn du herausfinden möchtest, welches Label zu dir passt, kannst du vielleicht mal in unsere Label-Broschüre für ein bisschen Hilfestellung schauen. In unserem Glossar findest du ganz viele Begriffe, die du mal ausprobieren und nachlesen kannst. Wenn du dich sowohl als männlich als auch als weiblich definierst, kommen vielleicht Begriffe wie nicht-binär, genderfluid oder bigender infrage. Letztendlich kannst das aber nur du wissen. 

Ansonsten wäre es vielleicht eine gute Idee, mal zu einer trans Beratungsstelle in deiner Nähe zu gehen, das kannst du einfach googlen. Wenn es in deiner Nähe kein Angebot gibt, kannst du z. B. beim Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg auch online beraten werden

Ich weiß, dass Dysphorie schlimm ist und dass es nicht gerade einfach ist, ärztliche Hilfe bei einer Transition zu bekommen und dass es deswegen einfacher ist, einfach selbst Hormone einzunehmen, aber du verdienst kompetente medizinische Begleitung bei deiner Transition. Eine trans Beratungsstelle oder Selbsthilfegruppe in deiner Nähe hat bestimmt auch Tipps für Ärzt*innen, an die du dich wenden kannst. 

Alles Gute für dich!

Annika

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