Kummerkastenantwort 6351 – Meine Mutter will mir ausreden, dass ich ein Mädchen bin

Ich bin ein Junge und fühle mich als Mädchen und fühle mich im falschen Körper geboren und meine Mutter will es mir ausreden und ich weiß nicht was ich machen soll(ich bin 15)

Hallo!

Das klingt ganz schön schwierig für dich. Wir haben eine Broschüre für Eltern, die ihre queeren Kinder unterstützen möchten, vielleicht kannst du deiner Mutter nahelegen, da mal reinzuschauen? Ansonsten kann ich dir nur raten, dir andere Verbündete zu suchen, seien es Freund*innen, andere vertraute Erwachsene aus deiner Familie oder deinem Umkreis, Vertrauenslehrer*innen oder Schulsozialarbeiter*innen. Wir haben auch eine Seite zum Thema Probleme zuhause, wo du Anlaufstellen finden kannst. Mit 15 müsstest du auch alt genug sein, dir medizinische und/oder therapeutische Unterstützung suchen zu können, ohne dass deine Mutter etwas davon erfahren muss, weil die Ärzt*innen/Therapeut*innen Schweigepflicht haben. Du findest z. B. auf Queermed sensibilisierte Praxen. Ich wünsche dir alles Gute!

Viele Grüße
Hannah

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Eine Antwort

  1. Lenny sagt:

    Heyy!
    Das tut mir leid!
    Ich bin auch so alt wie du und mir ging es da genauso so(nur andersrum..)
    Vielleicht findest du einen Raum wo du deine Identität ausleben kannst,bei mir war es z.b in der Oper,oder in einem (queeren) Jugendzentrum,und ich habe z.b meinen Freunden gesagt sie sollen andere Pronomen benutzen und habe mich mit anderen Trans* Menschen ausgetauscht.Das hilft schon mal alles sehr!Man ist nämlich ECHT nicht alleine!!!
    Falls deine Mutter dagegen ist,kannst du das ja vielleicht erst mal machen ohne das sie davon etwas mitbekommen muss.
    Du schuldest ihr nämlich überhaupt nichts!
    Natürlich versteh ich trotzdem das man sich wünscht,dass die Mutter einen unterstützt,akzeptiert und irgendwie versteht.
    Die gute Nachricht ist:
    Es scheint jetzt vielleicht hoffnungslos,aber Eltern lernen auch!
    Meine Mutter hat mir am Anfang nicht geglaubt,hat sehr negativ reagiert,gesagt sie würde mich NIE einen Sohn nennen können,sie würde nicht daran glauben das es trans Menschen gibt…und jetzt ein Jahr später nennt sie mich mit den richtigen Pronomen!…
    Falls es um die körperliche Dysphorie geht,würde ich dir raten es deinem Hausarzt zu erzählen,eine E-Mail an eine Beartungsstelle für Trans* kinder und Jugendliche zu schreiben oder deinem/deiner…Therapeut:in zu sagen.
    Lehrer:innen denen du vertraust ,anzusprechen kann auch sehr sinnvoll sein.
    Sie können dir zuhören und eventuell mit den Eltern oder dem Elternteil reden..

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