Kummerkastenantwort 3.564: Ist es komisch, wenn ich als enby einen weiblichen Namen möchte?

Hallo liebes Team, dies ist meine erste Nachricht hier auf dieser Website.
Also vorerst Infos zu mir :
Ich bin männlich geboren, und identifiziere mich nun als nicht binär, ich habe bisher nur wenig Ahnung aber ich glaube, dass ich nicht nur nicht binär bin, sondern bigender. Ich habe lange über Namen nachgedacht, bin aber auf ein Problem gestoßen.
Nun zu meiner Frage :
Ist es in Ordnung oder ist es komisch, wenn ich als enby bzw. bigender einen weiblichen Namen möchte? Ich kann diesen Namen abkürzen, dann ist er nicht binär, und kann auch als Spitzname für meinen angeborenen Namen verwendet werden, für die Schule da dort kaum einer weiß, dass ich nicht binär bin.
Doch enbys benutzen doch häufiger unisex Namen, ist es also komisch wenn ich als männlich geborener enby einen weiblichen Namen möchte ?

Huhu,

natürlich ist es in Ordnung. Du bist nicht weniger nicht-binär oder bigender, nur weil dein Name in der Gesellschaft als “weiblich” gilt. Du bist es niemandem schuldig, einen unisex Namen zu benutzen. Es gibt auch sehr viele nicht-binäre Menschen, die keine Unisex-Namen haben, genau so wie es viele nicht-binäre Menschen gibt, die nicht androgyn sind. Es gibt keine bestimmten Regeln oder Vorraussetzungen, die du erfüllen musst, um nicht-binär oder bigender zu sein.

Falls du dich damit wohler fühlst, kannst du anderen Menschen ja zuerst deinen Spitznamen geben, und dann nach und nach Menschen deinen “richtigen” Namen. Ich hoffe, das hilft dir weiter.

Liebe Grüße,

Aurora

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