Kategorie: Blog

Buchrezension: ‘Queergestreift’

“Queergestreift. Alles über LGBTIQA+” von Kathrin Köller und Irmela Schautz ist 2023 erschienen. Das Buch hat ca. 280 Seiten und hat den deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie ‘Sachbuch’ gewonnen. Im Buch gibt es sieben ausführliche Kapitel; jeweils eins zu Lesbisch-Sein, Schwul-Sein, Bi- und Pansexualität, Transgeschlechtlichkeit und Nicht-Binarität, Intergeschlechtlichkeit, Queer-Sein und Asexualität bzw. Aromantik. In jedem Kapitel werden die Label vorgestellt, es finden sich Interviews mit Menschen, die diese Label verwenden, es werden queere Promis vorgestellt, Link-Tipps gegeben und vieles mehr.

Die beiden Bücher liegen auf einem Holztisch. Neben ihnen steht eine Kerze.

Wie ein bunter Traum – oder: Wieso Repräsentation wichtig ist

Von unserer Geschäftsführung (und Viel-Leserin) Annika Wieso ist es eigentlich so wichtig, dass es queere Repräsentation gibt? Sind Geschichten nicht für alle da? Und was heißt das mit der Repräsentation eigentlich genau? Vor einigen...

Frohlocket! Es ist Merch-Tag

Update: Wir haben über 60 Bestellungen beisammen. Es wird also definitiv Merch geben! Hallo, wir haben uns was Neues ausgedacht. In aller Kürze: Es gibt jetzt zum ersten Mal Queer Lexikon Merch, den man...

Es geht wieder los! Wir sammeln Spenden für 2024

Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende. Wir waren nicht unerfolgreich und haben zum Beispiel über 100 Kilo Broschüren verschickt, über 1.000 Fragen im Kummerkasten beantwortet. Eine Kooperation für einen zweiten Chat für junge...

Keine Zeit für Angst

Von unserem Teammitglied Xenia und auf Youtube bereits vorab besprochen von unserem Teammitglied Fiona

“Queere Kinder. Eine Orientierungshilfe für Familien von LGBTQIA*-Kindern und Jugendlichen” – Eine Rezension

Mit ihrem Ratgeber wollen die Autorinnen Eltern von queeren Kindern und Jugendlichen zur Seite stehen, überforderten Eltern Orientierung geben, Informationen vermitteln, Fragen klären, Ängste nehmen und Tipps geben. Die eine Autorin, Verena Carl, ist selbst Mutter eines queeren Kinds und schreibt daher aus ‘Betroffenen-Perspektive’. Die andere Autorin, Christiane Kolb, steuert als Beraterin und Sexualwissenschaftlerin Impulse aus der Wissenschaft und der Beratung bei. Allerdings sind beide Autorinnen cis und heterosexuell, haben also keine Erfahrung darin, was es bedeutet, sich zu outen oder Marginalisierung aufgrund der Geschlechtsmodalität, der sexuellen Orientierung etc. zu erleben. So richtig reflektiert wurde das von den Autorinnen leider nicht – und immer wieder tappen sie in die Falle, dass ihr eigenes Erleben (z. B. als cis hetero Elternteil eines queeren Kinds) exemplarisch für das Erleben aller Eltern oder Menschen steht. Das ist aber natürlich Unfug.

Stellungnahme zum Entwurf für das SBGG

Im Rahmen der Verbändeanhörung zum Referenten-Entwurf für das Selbstbestimmungsgesetz haben auch wir eine Stellungnahme eingereicht. Diese veröffentlichen wir auch hier im Blog:

Was ist das für 1 große Sammlung nichts?

Übers Wochenende ist der Entwurf für das Selbstbestimmungsgesetz öffentlich geworden. Wir haben schon einen Post dazu, was da tatsächlich drin steht und etwas bedeutet.

In diesem Teil geht es einerseits um Dinge, die da drin stehen und nichts bedeuten und andererseits um Dinge, die nicht drinstehen, aber zu einer würdigen Reform eigentlich dazugehören müssten.

Foto einer Progress-Pride-Flag vor dem Deutschen Bundestag. Text oben: "Was geht, Berlin?", Text unten: "Was ist das für 1 Entwurf? Der Ampel-Entwurf zum Selbstbestimmungsgesetz ist da. Wir sind nicht impressed." 2

Was ist das für 1 Entwurf?

Und dann ist übers Wochenende der Entwurf für das Selbstbestimmungsgesetz öffentlich geworden. Die federführenden Ministerien für Familie und Justiz sind soweit fertig und fragen die übrigen Bundesministerien nach Rückmeldung. Wenn das eingearbeitet ist, geht der Entwurf an Fachverbände und den Bundesrat weiter, deren Rückmeldung ebenso noch eingearbeitet wird, bevor das ganze dann für drei Lesungen und Ausschussarbeit im Bundestag eingebracht wird.

Wir sind also noch in einem sehr frühen Punkt im Gesetzgebungsprozess. Dinge können sich noch ändern. Nichts ist in Stein gemeißelt, und das ist ziemlich gut so, weil sich einiges noch ändern muss.