Kummerkastenantwort 3.020: Ich sehe wegen Gewichtszunahmen weiblicher aus

CN: Gewichtszunahme und -verlust, Krankheit

Hallo, ich bin weder noch, aber eigentlich will ich einfach nur ich sein. Bis vor 1,5Jahren habe ich mich in mir auch sehr wohl gefühlt. Jetzt geht es mir gar nicht gut ich sehe weiblicher aus(wegen Gewichtszunahme)und habe meine Muskeln verloren. Ich habe angst das ich nicht richtig bin wenn ich gesund bin und das ich dann doch nicht gesund bin weil ich jetzt gesund bin(ich weiß nicht wie ich es besser erklären kann). Vor her passierte das: ich war wegen starken Magen Problemen im Krankenhaus. Danach bei meiner noch Kinderärztin die mir Medizin verschreiben sollte für die Dosierung wog sie mich und sagte ich sei magersüchtig.(Wegen meiner Unverträglichkeiten und Allergien die ihrer Meinung nach nicht existieren und weil ich mich mit dem Gewicht wohl fühlte obwohl sie sagte das sei zu wenig. Außerdem sei mein Körper für mein Alter und Größe nicht weiblich genug.)Das die Sprechstundenhilfe, welche mein Gewicht in den Computer eintrug sagte das meine Gewichtskurve immer noch gerade verläuft und alles in Ordnung ist, ignorierte die Ärztin. Mama ist immer dabei wenn ich zum Arzt muss und bleibt eigentlich auch bei mir,für dieses Gespräch wurde sie raus geschickt. Als wir wieder beide da waren passieren noch andere Dinge worauf hin erst ich weinend aus der Praxis rannte, kurz darauf kam auch Mama weinend hinaus. Wegen einer PTBS die später ausbrach(6jahre Mobbing in der Schule+ungute Erfahrungen mit Ärzten)nahm ich 20 kg zu. Mit Traumaterapie nahm ich auch 10kg ab trotzdem traue ich mich nicht meine Muskeln aufzubauen und den Rest Gewicht endlich los zu werden. Obwohl ich mich dann wieder wohlfühlen würde. Das ist alles schwer für mich zu beschreiben da es um Gefühle geht und ich Aspergerautist bin. Ich habe selbst einen Knoten im Kopf von dem ganzen. Hoffentlich versteht das trotzdem jemand und kann mir helfen das ich mich traue wieder so zu werden wie ich mich gesund fühle.
Danke
Ps. Ich bin und war nicht magersüchtig sagen meine Psychologinnen.

Hallo!

Das klingt nach einer ganzen Menge, die du da gerade durchmachst und wirklich schwierig! Besonders diese Ärztin klingt wirklich furchtbar.

Wir können leider keine medizinische Beratung oder Ernährungsberatung anbieten, darin sind wir nicht ausgebildet. Vielleicht würde es dir aber helfen, mit einer kompetenten medizinisch ausgebildeten Person in diesem Feld zu sprechen? Besonders wenn diese Person nicht nur Diättipps gibt, sondern sich spezifisch mit dir und deiner Situation auseinandersetzen kann wäre das ja gut.

Oder, wenn du das möchtest, du kannst probieren, dich mit deinem Körper, so wie er jetzt ist, anzufreunden. Dabei kann es z.B. helfen, Medien aus dem Body Positiviy, oder Body Neutrality Movement, dem Anti-Diät-Movement und des Health-At-Every-Size Movement (HAES) zu konsumieren, also z.B. Bücher, Podcasts, Insta-Kanäle etc.

Um vorerst den Druck zu verringern könntest du schauen, dass du vielleicht Kleidung findest, die dich weniger dysphorisch macht und vielleicht auch einen Binder?

Wir wünschen dir alles Gute!

Liebe Grüße,

Elias und Annika

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